Alpgundkopf – oder ein Narrenhaus

auf der Suche nach frischem Powder hatte es Stefan, Moritz und mich heute wieder ins Kleinwalsertal verschlagen.

Wir wollten über das Skigebiet Kanzelwand abfahren und zum gegenüber liegenden Alpgundkopf aufsteigen.

Die erste Prügelei gab es fast an der Parkuhr als jemand die versammelte Schlange vor der selbigen mit dem Kommentar “weg do, ich habsch eilig!” überholte und versuchte sich vorzudrängeln.

Auf dem weg zur Kasse der Fellhorn-Bahn gab dann erstmal ein Paar Ski an den Helm – Gottseidank hatte ich diesen bereits auf und nicht am Rucksack!

Nach endloser Warterei an der Kasse gab den nächsten Schock. Trotz anders lautender telefonischer Auskunft gibt es angeblich keinen Touren-Karte für die Lifte bis zur Kanzelwand. Nachdem meine Laune nicht besser wurde verwies man mich an die Info und dort stellte man uns ohne mit der Wimper zu zucken direkt die Liftkarten zur Kanzelwand aus. Warum nicht gleich so?!

 

es handelte sich allerdings nicht um die üblichen Magnet-Karten, sondern Papier-Billets, die wir vorzeigen sollten – die Liftler wüssten schon Bescheid. Aha…

An der Fellhorn-Bahn ging alles klar aber am Lift zur Kanzelwand fing dann die Diskussion an. Um es abzukürzen, irgendwann schnauzte uns der Liftler mit einem: “ach macht doch was Ihr wollt!” an.

Endlich oben an der Kanzelwand und wir waren heilfroh die Ski an die Rucksäcke schnallen und aufsteigen zu dürfen, um dem Trubel dieses Ski-Narrenhauses zu entfliehen.

Die erste Abfahrt erfolgte über die offenen Hänge der Rossgundalpe


man kreuzt im Tal kurz die Hänge des Kühgund und dann geht es auch direkt wieder bergauf, durch mehr oder minder lichten Birkenwald


auf ideal geneigten Hängen gewinnt man jedoch schnell an Höhe




irgendwann steilt das Gelände dann etwas auf


und man erspäht die Scharte zwischen Alpgundkopf und Rossgundkopf



in der Scharte wendet man sich dann nach Nord-Osten und schaut wie weit man kommt



im Nord-Westen sieht man den Fiderepass inkl gleichnamiger Hütte


die Abfahrt durch den gesetzten Powder und den lichten Birkenwald war dann echt genial






so “leicht” zu erschließen die Tour bisher war, der Haken kommt natürlich immer am Schluss. Das herausschieben aus dem Warmatsgundtal ist ein richtiger Scheiß!!! Fast anstrengender als die ganze Tour vorher 

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